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Erneuerbare Energien

Madrisa Solar produzierte mehr als prognostiziert

02.04.2026
Bild: Repower AG
Bild: Repower AG

Das alpine Kraftwerk Madrisa Solar hat im ersten Winter mehr Strom produziert als prognostiziert. Das Skigebiet Madrisa, das in der zurückliegenden Wintersaison erstmals Strom von Madrisa Solar bezog, zieht ebenfalls eine positive Bilanz. Die zweite Bauphase startet Anfang Mai. Ziel ist es, bis November rund 70% der Anlage ans Netz anzuschliessen.

Als erstes alpines Solarkraftwerk der Schweiz speiste Madrisa Solar ab Ende September 2025 Strom ins Netz ein. Bis zum ersten Schneefall wurden rund 1000 Solartische im Boden verankert und rund 6000 bifaziale Solarmodule montiert. Davon waren im ersten Winter rund 3600 in Betrieb. Das entspricht rund 20% der geplanten Gesamtanlage.

Bei einer Leistung von etwas mehr als 2 MW produzierte die Anlage im Prättigau im ersten Winterhalbjahr von Oktober bis März rund 1,5 GWh Strom – und damit mehr Energie als erwartet. Madrisa Solar liegt auf rund 2000 Meter über Meer und ist konsequent auf eine hohe Winterstromerzeugung ausgelegt. Es zeigte sich, dass die Leistung nach dem ersten Schneefall dank des Albedo-Effekts um rund 15% zunahm, begünstigt durch die bifazialen Solarmodule, die auf beiden Seiten Strom produzieren und auch reflektiertes Licht nutzen.

Damit erfüllt Madrisa Solar im ersten Winter die im Solarexpress geforderte Mindestproduktion von 500 kWh pro installiertem Kilowatt Leistung klar.

Bauherrin der alpinen Solaranlage oberhalb von Klosters Dorf ist die Madrisa Solar AG. An der Gesellschaft sind Repower, EKZ und die Gemeinde Klosters zu je einem Drittel beteiligt. Der auf Madrisa produzierte Strom wird von EKZ sowie vor Ort für den Betrieb der Bergbahnen Klosters-Madrisa genutzt. In Kombination mit den eigenen Solaranlagen der Bergbahnen wurde dank der Teilinbetriebnahme von Madrisa Solar letzten September bereits deutlich mehr Energie erzeugt, als während der gesamten Wintersaison für den Betrieb benötigt wurde.

Voraussichtlich Anfang Mai beginnt die zweite und zugleich grösste Bauetappe. Bis zum Abschluss der anstehenden Etappe sollen ca. 70% der Anlage am Netz sein. Die vollständige Inbetriebnahme der Anlage ist bis Ende 2027 vorgesehen.

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