Direkt zum Inhalt
Suche
  • Inserieren
  • eArchiv
  • Abonnieren
  • Kontakt
Français
    • Vorschau
    • Rückschau
  • Marktplatz
  • Über Bulletin.ch
Français
Themen

Energienetze

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Produktion

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Energiespeicherung

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Verbrauch

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Mobilität

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

ICT

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • Meinung

Electrosuisse

  • Fachartikel
  • Interview
  • News
  • CES
  • Meinung
Electrosuisse
Meinung
Joseph El Hayek
Joseph El Hayek

ist Dozent und Verantwortlicher für Industriekooperationen an der HEIG-VD.

  • HEIG-VD
    1401 Yverdon-les-Bains
  • email
15.12.2016  | 

Die Wasserkraft bleibt die tragende Säule der Schweizer Erneuerbaren!

Auf der Website des Bundesamts für Energie wird die «Wasserkraft» getrennt von den «Erneuerbaren Energien» aufgeführt. Man kann darin eine besondere Betonung dieser Form der Energieproduktion sehen, die derzeit mehr als 55 % der schweizerischen Stromversorgung abdeckt.

Diese Unterscheidung birgt jedoch die Gefahr, dass die Wasserkraft von zukünftigen Forschungsprogrammen im Zusammenhang mit der Energiestrategie 2050 ausgeschlossen wird. «Die Schweiz besitzt mit der Wasserkraft einen traditionsreichen und gewichtigen erneuerbaren Energieträger. » So beginnt das Kapitel «Erneuerbare Energien» auf der BFE-Website, die die Bedeutung dieser Energieform unterstreicht und dabei auch ausführlich auf die an die KEV (Kostendeckende Einspeisevergütung) gebundene Kleinwasserkraft eingeht, die in Zukunft mehr als 5 TWh pro Jahr produzieren wird. Der Anteil der Wasserkraft wird somit in absehbarer Zeit rund 65 % der gesamten Stromproduktion ausmachen. Es ist daher enorm wichtig, diese tragende Säule im Bereich der erneuerbaren Energien so zu behandeln, dass sie ihre wichtige und netzstabilisierende Rolle weiterhin ausführen kann.

Da es sich bei Kleinwasserkraftanlagen um kostengünstige Energiequellen handelt, müssen technisch innovative Lösungen im Vordergrund stehen. Mehrere Projekte für Trinkwasser-Turbinenkraftwerke, bei denen man die Druckunterschiede der Zuleitungen nutzt, werden aktuell realisiert. Neue Technologien wie Mikroturbinen mit gegenläufigen Rädern befinden sich derzeit in der Entwicklung, die das vorhandene Potenzial noch besser nutzen sollen. In Zukunft darf mit weiteren Ideen gerechnet werden, mit denen der Anteil der erneuerbaren Energien aus Wasserkraft erhöht werden kann.

Auch den bestehenden Anlagen und Infrastrukturen im Bereich der Grosswasserkraft – dies gilt auch für die Instandhaltung grosser Speicherkraftwerke – sollte in der zukünftigen Forschung ebenfalls ein hoher Stellenwert eingeräumt werden. Denn die Einbindung von neuen dezentralen Quellen wird sich auf die Netzlasten auswirken, was bauliche Anpassungen der bestehenden Anlagen erfordern wird.

Downloads

  • G_1602_Perspektiven

Das könnte Sie auch interessieren

Potenzial für Solarstrom in der Schweiz
01.10.2026 Prof. Dr. Christof Bucher

Potenzial für Solarstrom in der Schweiz

Vom Balkonkraftwerk zur relevanten Energiequelle?
29.09.2026 David Joss

Vom Balkonkraftwerk zur relevanten Energiequelle?

Anzeige
Veranstaltungen
FKH-Fachtagung
24. November 2026 – Rüschlikon
Mobilitätskonferenz
28. Oktober 2026 – Bern
Gebäudetechnik-Kongress
10. November 2026 – Baden
Swissmig-Fachtagung
13. November 2026 – Dübendorf
Science Brunch 42
17. November 2026 – Zürich
Advertorials
  • Datenschutz
  • Impressum
Suche
Themen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News Meinung Alle sehen
Fachartikel Interview News CES Meinung Alle sehen
Vorschau Rückschau Alle sehen
Marktplatz
Über Bulletin.ch
Inserieren eArchiv Abonnieren Kontakt
Français